Karneval und Fasching

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Die Fastnacht

Die Fastnacht erreicht ihren Höhepunkt in der eigentlichen Fastnachtswoche vom schmotzigen/unsinnigen oder auch glombiga Donnerstag (von Schmotz = Schmalz, weist auf die in Schmalz gebackene Fastnachtsküchle hin) bzw. Weiberfastnacht über den Nelkensamstag, Tulpensonntag, Rosenmontag bis zum Fastnachtsdienstag (auch Veilchendienstag). Insbesondere gibt es am Rosenmontag entsprechende Umzüge – wobei sich Rosen auf das Verb rasen und nicht auf die Blume bezog. Nach anderen Interpretationen zufolge verdankt der Rosenmontag seinen Namen dem vierten Fastensonntag, dem Rosensonntag.

In den Karnevalshochburgen finden die größten Umzüge statt: Köln, Mainz, Düsseldorf, Eschweiler, Euskirchen, Bonn, Koblenz, Krefeld, Duisburg, Aachen und Dülken.

Es gibt auch große Umzüge mit mehreren Hunderttausend Besuchern weiter südlich, etwa in Frankfurt am Main (Fastnachtssonntag), Mannheim (Fastnachtssonntag), Wombach (Fastnachtssonntag) Würzburg, Karlstadt/Main (jeweils Fastnachtssonntag) oder Karlsruhe (Fastnachtsdienstag). Der traditionelle Schoduvel in Braunschweig (Fastnachtssonntag) ist als der größte Karneval Megastore - ALLES für Karneval, Halloween und Mottoparties in der Riesenauswahl!Umzug im norddeutschen Raum bekannt.

Es gibt Umzüge am Samstag (Nelkensamstag), Sonntag (Orchideen- oder Tulpensonntag) und Dienstag (Veilchendienstag) in den Stadtteilen, Städten und Dörfern um diese Hochburgen herum. Seit Jahrzehnten findet am Karnevalssonntag der größte Kinderkarnevalszug Europas in Duisburg-Hamborn statt. Kostüme basteln für Karneval und Fasching Forum

Der Karneval endet um Punkt Mitternacht in der Nacht zu Mittwoch wobei die Karnevalisten in dieser Nacht aus Tradition eine Strohpuppe (den so genannten Nubbel) als Verantwortlichen für alle Laster der karnevalistischen Tage (vor allem wegen des ausgegebenen Geldes) verbrennen. In den niederrheinischen Städten wie Duisburg Mönchengladbach, Krefeld, Wesel oder Kleve und Düsseldorf wird der so genannte Hoppeditz zu Grabe getragen. Ursprünglich war dieser eine typisch niederrheinische Narrenfigur. Mit den mittelalterlichen Hofnarren und mit Till Eulenspiegel hatte dieser Schelm oder Hanswurst Ähnlichkeiten. Der kleinen Leute Brauch war es, so wird es berichtet, im 18. und 19. Jahrhundert am Niederrhein, in der Nacht auf Aschermittwoch ausgerüstet mit Stangen (an denen Würste hingen) durch die Straßen zu laufen und lustige Lieder zu singen.

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